Quartiere Coffee

Quartiere Coffee – Reggae Italiano

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Es wird Zeit, sich mal wieder den angenehmen Dingen zu widmen nach meinem Ausflug in die Gefilde des italienischen Faschismus und die Verwicklungen der Mailänder Ultrà-Kurven. Und so kommt mir der aktuelle Newsletter von Perche No? ganz gelegen, der für diesen Samstag ein Konzert der Reggae-Band „Quartiere Coffee“ aus Grosseto und der Combat-Folk-Band „Bandarranca“ aus meinem Heimatort ankündigt. Bandarranca kenn ich noch vom letztjährigen „Global Village“ hier in Verbania oder ab und zu vielleicht einem Kellerkonzert hier in der Gegend. Combatwasauchimmer ist mir ja sowieso sympathisch, ob Folk oder Ska, insofern geh ich auf die jetzt mal nicht näher ein, sondern widme mich kurz „Quartiere Coffee“. Quartiere Coffee: Pam Pam „Quartiere Coffee“ aus Grosseto ist sicher neben den Sud Sound System aus Lecce eine der einflussreicheren Reggae-Formationen aus Italien. Die Jungs gründen sich 2004, nachdem sie in anderen Projekten Erfahrungen gesammelt hatten. Reggae, Dub, (Red)Ska, Dancehall, Bush, elektronische Elemente und Texte im New Roots-Style kreieren eine urbane Atmosphäre, in der QC ihre Songs über Liebe, Rebellion und ihre „Roots“ leben lassen. Quartiere Coffee: No Police (live) Live stellen sich die Jungs so vor: KG Man ist für den Gesang zuständig, die T. Rockers Crew (Bigga & Mr. Maggio) bildet die Rhythmusgruppe, Real Giallu, Vaghe SoundSistem, il Canna und Rootman Dubmaster sitzen an den Reglern. Quartiere Coffee (live PISANSPLASH08) 2007 nahm man erstmals am Rototom Sunsplash teil, einem wichtigen Reggae-Festival. am 1. März 2008 erschien bei One Step Records das erste Album „In-A“ und erreichte nicht nur positive Aufnahme seitens der Musikpresse sondern auch einiges an Airplay zumindest im einschlägigen Spartenradio. Da haben sich die 4 Jahre, die man sich für das Debutalbum Zeit genommen hatte, doch ausgezahlt. Als Kooperationen erscheinen auf der Scheibe Jaka, Sister E von den Michelangelo Buonarroti, Peter Spence, Rootsman I und R-Lab. Das Album war seinerzeit als eher modern zu bezeichnen und griff eine Reihe rezenter Spielarten auf, New Roots, Dub oder Bashment. QUARTIERE COFFEE: Per i Sound Bwoy (live) Ich freu mich auf Samstag. Und wenn ich den Reggae-Fans da draußen vielleicht noch was weniger bekanntes vorgestellt habe, ist es mir auch recht! Danke nochmal an „Perchè No?“, die sich unter Einsatz ihrer Freizeit darum bemühen, hier in Verbania irgendetwas auf die Beine zu stellen, was vielleicht auch mal abseits vom Mainstream liegt. Wer nicht dabei sein kann, kann sich das Album über den Link unten bei Deezer anhören. Big up man! Links: