Italia lutto

Gabriele Sandri unvergessen

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Heute vor 3 Jahren, am 11. November 2007, um 9.18 Uhr durchschlägt eine vom Polizisten Spaccarotella abgefeuerte Kugel einen Kleinwagen in der Nähe der Autobahnraststätte Badia al Pino Est bei Arezzo und tötet den Lazio-Fan Gabriele Sandri. Vor 2 Tagen, am 09. November 2010 fällt die defninitive Entscheidung bezüglich wenigstens einer Gedenkplakette am Tatort. Die Anbringung einer solchen Tafel kann nicht genehmigt werden, „sonst müsse man ja für jeden Unfalltoten ebenso eine solche anbringen“. Und so setzt sich die „Autostrade per l’Italia SpA“ mit dieser lapidaren Begründung über den gesunden Menschenverstand, ein Minimum an Ethik und den Willen zehntausender Bürger Italiens hinweg. 25.000 Unterschriften hatte allein das „Comitato Mai Più 11 Novembre“ in ganz Italien für die Gedenktafel gesammelt. Die ANAS, Inhaber dieses Abschnitts der „Autostrada del Sole“ war für die Anbringung, der Betreiber wollte von einer solchen Initiative nichts wissen.
„Machen die Spaß? Mein Sohn wurde durch einen Pistolenschuß getötet. Der Tod ist für alle gleich und muß immer respektiert werden. Gabriele wurde zur Symbolfigur für tausende junger Leute und sie wollen die Erinnerung an ihn auslöschen? Das werden sie niemals schaffen.“ (Gabbos Vater)
Erst haben sie ihn getötet. Dann haben sie dem Todesschützen eine eher symbolische Strafe zukommen lassen. Und jetzt wird eine simple Gedenktafel verneint. Aber solange wir uns an Gabriele Sandri erinnern, wird er niemals ganz sterben. Gabbo vive!