Meine Opern-Kenntnisse sind sicherlich nicht nennenswert und so will ich die sängerische und tänzerische Leistung auch gar nicht weiter bewerten. In jedem Fall war das Setting mit seinen spektakulären Lichteffekten, den in die Kulisse “eingebundenen” Baumaschinen und die an die Wand projizierten Animationen eine wahre Augenweide. Aufgeführt wurde am gestrigen letzten Tag des Festivals “Fuego Gitano: Pasion y Muerte. The true story of Carmen” und auch wenn ich mir womöglich Aida noch besser hier vorstellen könnte, hatte ich mich durchaus wider Erwarten hervorragend unterhalten gefühlt. Vor allem, weil es eben nicht “Carmen” war, sondern eine von erklärenden Monologen und Tanzaufführungen unterbrochene Abfolge verschiedener Kernelemente der Oper. Sehr kurzweilig das alles.
Das spielt aber vermutlich die kleinere Rolle: Falls ihr in eurem nächsten Urlaub mal Lust habt, etwas “ganz anderes” zu erleben, dan schaut einfach mal bei “Tones on the Stones” rein. Für 30 EUR kann man hier in der Gegend weit schlimmeres erleben und Musik im Steinbruch gibt’s ja auch nicht überall. Mir hat die Verbindung von Musik und optischen Effekten in einem so ungewöhnlichen Ambiente (und in angenehmer Begleitung, Danke Sara!) einen durchaus sehr vergnüglichen Abend bereitet. Leider war das fotografieren untersagt, daher im folgenden nur ein paar allgemeine Fotos, aber auf der Website findet ihr genügend weitere Bilder und Videos.
Kontakt:
Tones on the Stones
Web: http://www.tonesonthestones.com
Tel.: +39 334 153 6056
Promo-Video:
Schlechte Bilder:
- Tones on the Stones
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