Die Adriaküste, zwischen Rimini und Ancona. Einmal, und nie wieder !!!
Die Küstenlinie
Die knapp 100 km Küstenlinie von Rimini über Cattolica, Pesaro, Fano, Senigallia nach Ancona ist fast durchgehend bebaut, schnell mal aus dem Ort rausfahren geht nicht, die Ortschaften sind mittlerweile zusammengewachsen. Nur an den Ortseingangs- und Ortsausgangsschilder erkennt man, dass man sich im nächsten Ort befindet.
Der Strand
Der Strand ist feinsandig, und fast komplett in Parzellen aufgeteilt. (Liegestühle mit Sonnenschirmchen) und das zu horrenden Mietpreisen. Kostenfreie Strandabschnitte gibt es nur wenige. An den meisten Stränden sind künstliche Wellenbrecher aus aufgeschütteten Natursteinquader in c.a. 200 Meter Entfernung zur Küste in`s Meer gebaut worden. Dadurch erreichen praktisch keinerlei Wellen mehr das Ufer, außerdem ist das Wasser hinter den Wellenbrechern so flach dass man fast an allen Stellen stehen kann. Man kann zwar Schwimmbewegungen machen, aber sieht halt irgendwie blöd aus, wenn man nur bis zum Bauchnabel im Wasser steht.
Jemand wie ich, der lieber auf seinem Handtuch sitzt, anstatt sich einen Liegestuhl und ein Sonnenschirmchen zu mieten, hat es schwer einen kostenfreien Strandabschnitt zu finden. Um den Strand zu besuchen, muss man an fast allen Stellen die viel befahrene Küstenstrasse überqueren. Mein erster Gedanke war, das ist ja wie bei „Frogger“ (Videospiel aus der Anfangszeit der Computerspiele, der Spieler ist ein Frosch, und muss eine vielbefahrene Strasse überqueren, manchmal klappt`s und manchmal eben nicht.) Die Campingplätze liegen auch meist an dieser besagten Strasse, verbunden mit einem enormen Lärmpegel, fast die ganze Nacht hindurch.
Das Nachtleben
Abends ist richtig die Hölle los, und zu späterer Stunde sieht man jede Menge „Touris“, die etwas tief ins Glas geschaut haben, und sich torkelt und gröhlend fortbewegen. Ich bin ja auch kein Kind von Traurigkeit, aber irgendwie ist es schon peinlich, was da manche Touristen im Ausland abziehen.
Fazit
Wer auf parzellierte Strände mit Miet-Sonnenschirmchen und Mit-Liegestühlen steht, wer das Abenteuer bei der Straßenüberquerung sucht, gerne ohne Wellengang im flachen Wasser watet, oder ein derbes, exzessives Nachtleben möchte, der ist hier genau richtig.
Party, ist zwar immer gut, aber für Leute, wie ich, die die Natur lieben, ist die Gegend nur schwer zu ertragen.
Gruß, Michael
Dieser Beitrag wurde freundlicherweise bereitgestellt von Michael Hirschmüllers Italien Blog http://www.italien.123blogger.de/ – Schaut unbedingt mal rein für weitere Reiseberichte und Bilder!
Thunfisch in Olivenöl Mareblu Tonno all&apos,Olio di Oliva: Thunfisch in Olivenöl eingelegt. Schonend verarbeiteter Fisch mit delikatem Aroma, geeignet zur Zubereitung einer Zwischenmahlzeit oder zur Verfeinerung von Speisen.... Für 3.49 EUR bei Gustini kaufen!










