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	<title>Kommentare zu: Ultras sind keine Terroristen</title>
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	<description>Betrachtungen eines Deutschen in Italien</description>
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		<title>Von: Offener Brief von Lorenzo de Silvestri für Gabriele Sandri » Fussball » Italien blog</title>
		<link>http://www.altravita.com/ultras-sind-keine-terroristen.php#comment-1503</link>
		<dc:creator>Offener Brief von Lorenzo de Silvestri für Gabriele Sandri » Fussball » Italien blog</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 11:24:02 +0000</pubDate>
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		<description>[...] verw&#252;stet haben, sind keine Ultràs. Das sind Verbrecher. Die Bezeichnung &#8220;Terroristen&#8221; ist f&#252;r diese eine mehr als zutreffende. Kasernen und Polizeistationen werden nicht [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] verw&#252;stet haben, sind keine Ultràs. Das sind Verbrecher. Die Bezeichnung &#8220;Terroristen&#8221; ist f&#252;r diese eine mehr als zutreffende. Kasernen und Polizeistationen werden nicht [...]</p>
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		<title>Von: 20 Rechtsextremisten aus dem Ultr&#224;-Umfeld in Rom festgenommen &#187; Von altravita &#187; Fussball &#187; Italien blog</title>
		<link>http://www.altravita.com/ultras-sind-keine-terroristen.php#comment-188</link>
		<dc:creator>20 Rechtsextremisten aus dem Ultr&#224;-Umfeld in Rom festgenommen &#187; Von altravita &#187; Fussball &#187; Italien blog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 16:45:13 +0000</pubDate>
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		<description>[...] derselben Motivation. Neben dem Anschlag auf das Konzert der Banda Bassotti im Juni 2007 und dem Angriff auf die Kaserne in der R&#246;mer Via Guido Reni geh&#246;ren auch die gewaltsame Besetzung eines Geb&#228;udes der Atac (3.-5-10.2007) und ein [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] derselben Motivation. Neben dem Anschlag auf das Konzert der Banda Bassotti im Juni 2007 und dem Angriff auf die Kaserne in der R&#246;mer Via Guido Reni geh&#246;ren auch die gewaltsame Besetzung eines Geb&#228;udes der Atac (3.-5-10.2007) und ein [...]</p>
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		<title>Von: admin</title>
		<link>http://www.altravita.com/ultras-sind-keine-terroristen.php#comment-52</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 17:14:21 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Um Deine Frage zu beantworten: Auf einem &lt;a href=&quot;http://www.tifonet.it/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Treffen der Ultr&#224;-Capos&lt;/a&gt; aller Vereine der Serie A wurden verschiedene Ma&#223;nahmen beschlossen, der zunehmenden Kriminalisierung organisierter Fu&#223;ball-Fans &#246;ffentlich entgegenzutreten, die in der &lt;a href=&quot;http://www.altravita.com/tod-des-lazio-rom-fans-gabriele-sandri.php&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Erschie&#223;ung Gabriele Sandris&lt;/a&gt; gipfelte. Vor allem soll ein Zeichen gesetzt werden, dass es nach den Vorf&#228;llen im Jahre 2007 nicht so weitergehen kann, wie bisher. Die R&#228;umung der Fankurve im &lt;a href=&quot;http://www.altravita.com/ac-milan-juventus-turin-00-gabriele.php&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Gedenken an Gabriele beim Derby Milan/Juve&lt;/a&gt; war so eine Aktion oder die der Fans der Roma, die beim Heimspiel dem Stadion gleich ganz fernblieben und sich das Spiel im Forum Romanum gemeinsam an mitgebrachten Radios anh&#246;rten. &#196;hnliche Aktionen begleiten den italienischen Fu&#223;ball bis auf weiteres in fast allen Stadien, besonders bemerkenswert ist hier der Zusammenhalt sonst unendlich verfeindeter Ultr&#224;-Gruppierungen. Man beginnt, sich dagegen zu wehren, generell und monothematisch in die kriminelle und gewaltt&#228;tige Ecke geschoben und mit Repressionen und Verfolgung belegt zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Terrorismus-Vorwurf ist ja im Moment sowieso das Totschlag-Argument gegen jede Art von organisierter Opposition und wird vom Staat ja auch gezielt als Schreckgespenst aufgebaut, um Einschr&#228;nkungen der Freiheits- und Pers&#246;nlichkeitsrechte pauschal zu legitimieren und die Presse macht ja fleissig mit dabei. Es war schon spannend, mit anzusehen, wie schon Sonntagnachmittag, kurz nach dem Tod des schlafenden Gabrielesdurch die Hand eines Polizisten, von allen Seiten nach h&#228;rterem Vorgehen gegen gewaltbereite Fu&#223;ballfans gerufen wurde. Es ist schon peinlich offensichtlich, dass es dabei nicht wirklich um eine Eind&#228;mmung der Gewalt geht: Ultr&#224;-Gruppen sind zwar weitgehend dezidiert unpolitisch (Politik ist aus vielen Kurven explizit verbannt, ein Umstand, der &#252;brigens seinerzeit zur Aufl&#246;sung der &quot;&lt;a href=&quot;http://www.fdl.it/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Fossa dei Leoni&lt;/a&gt;&quot; f&#252;hrte, da schreib ich bald mal dr&#252;ber), aber zahlreich, gur organisiert, mit einer straffen Hierarchie und einiger wirtschaftlicher und &#246;ffentlichkeitswirksamer Macht ausgestattet. Diese Macht ist mittlerweile nicht nur den Club-Bossen und Sponsoren des Produkts Fu&#223;ball unheimlich, sondern macht nat&#252;rlich auch der Ordnungsmacht Angst. Um beispielsweise zu verhindern, dass unangenehme Themen einem Millionenpublikum nahegebracht werden, m&#252;ssen alle Choreografien und Spruchbanner neuerdings weit vor Spielbeginn eingereicht und genehmigt werden. Weil das &quot;Schei&#223;-Juve&quot; draufstehen k&#246;nnte? Wohl kaum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;W&#228;hrend ich also genug Faschos hier kenne, die gro&#223;fl&#228;chige Hakenkreuz-T&#228;towierungen &#246;ffentlich zur Schau tragen, in Touristenshops Weinflaschen mit Duce-Portrait verkauft werden und Nazi-Gewalt gegen Minderheiten auch in Italien durchaus nicht un&#252;blich ist, hat der Staat deutlich gr&#246;&#223;eres Unbehagen gegen&#252;ber nicht wirklich kontrollierbaren gro&#223;en organisierten Gruppen von Menschen. Man war besonders erschreckt von der Vehemenz, mit der die Ultr&#224;s mit ihren Angriffen auf r&#246;mische Polizeikasernen es in die mediale &#214;ffentlichkeit schafften - mit  einem direkten Angriff auf die Staatsmacht! Nat&#252;rlich hat das alles nichts mit Terrorismus zu tun, das musste man ja jetzt zugeben, aber es ist der Obrigkeit nicht gelungen, Ursache und Wirkung umzudrehen und den Fall zu vertuschen, abzuwiegeln, totzuschweigen. W&#228;hrend mein Vertrauen in die italienische Politik ungef&#228;hr genauso gro&#223; ist wie das in die deutsche, scheint in der Justiz und in Teilen der Presse noch eine gewisse Rest-Unabh&#228;ngigkeit zu bestehen. Man kann ja durchaus kritisch sehen, was in italienische Stadien passiert, Zehntausende unter Generalverdacht auf eine Stufe mit Al Quaida zu stellen ist jedenfalls genau der Quatsch, als der er jetzt bewertet wurde.&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um Deine Frage zu beantworten: Auf einem <a href="http://www.tifonet.it/" target="_blank" rel="nofollow">Treffen der Ultr&agrave;-Capos</a> aller Vereine der Serie A wurden verschiedene Ma&szlig;nahmen beschlossen, der zunehmenden Kriminalisierung organisierter Fu&szlig;ball-Fans &ouml;ffentlich entgegenzutreten, die in der <a href="http://www.altravita.com/tod-des-lazio-rom-fans-gabriele-sandri.php" target="_blank" rel="nofollow">Erschie&szlig;ung Gabriele Sandris</a> gipfelte. Vor allem soll ein Zeichen gesetzt werden, dass es nach den Vorf&auml;llen im Jahre 2007 nicht so weitergehen kann, wie bisher. Die R&auml;umung der Fankurve im <a href="http://www.altravita.com/ac-milan-juventus-turin-00-gabriele.php" target="_blank" rel="nofollow">Gedenken an Gabriele beim Derby Milan/Juve</a> war so eine Aktion oder die der Fans der Roma, die beim Heimspiel dem Stadion gleich ganz fernblieben und sich das Spiel im Forum Romanum gemeinsam an mitgebrachten Radios anh&ouml;rten. &Auml;hnliche Aktionen begleiten den italienischen Fu&szlig;ball bis auf weiteres in fast allen Stadien, besonders bemerkenswert ist hier der Zusammenhalt sonst unendlich verfeindeter Ultr&agrave;-Gruppierungen. Man beginnt, sich dagegen zu wehren, generell und monothematisch in die kriminelle und gewaltt&auml;tige Ecke geschoben und mit Repressionen und Verfolgung belegt zu werden.</p>
<p>Der Terrorismus-Vorwurf ist ja im Moment sowieso das Totschlag-Argument gegen jede Art von organisierter Opposition und wird vom Staat ja auch gezielt als Schreckgespenst aufgebaut, um Einschr&auml;nkungen der Freiheits- und Pers&ouml;nlichkeitsrechte pauschal zu legitimieren und die Presse macht ja fleissig mit dabei. Es war schon spannend, mit anzusehen, wie schon Sonntagnachmittag, kurz nach dem Tod des schlafenden Gabrielesdurch die Hand eines Polizisten, von allen Seiten nach h&auml;rterem Vorgehen gegen gewaltbereite Fu&szlig;ballfans gerufen wurde. Es ist schon peinlich offensichtlich, dass es dabei nicht wirklich um eine Eind&auml;mmung der Gewalt geht: Ultr&agrave;-Gruppen sind zwar weitgehend dezidiert unpolitisch (Politik ist aus vielen Kurven explizit verbannt, ein Umstand, der &uuml;brigens seinerzeit zur Aufl&ouml;sung der &quot;<a href="http://www.fdl.it/" target="_blank" rel="nofollow">Fossa dei Leoni</a>&quot; f&uuml;hrte, da schreib ich bald mal dr&uuml;ber), aber zahlreich, gur organisiert, mit einer straffen Hierarchie und einiger wirtschaftlicher und &ouml;ffentlichkeitswirksamer Macht ausgestattet. Diese Macht ist mittlerweile nicht nur den Club-Bossen und Sponsoren des Produkts Fu&szlig;ball unheimlich, sondern macht nat&uuml;rlich auch der Ordnungsmacht Angst. Um beispielsweise zu verhindern, dass unangenehme Themen einem Millionenpublikum nahegebracht werden, m&uuml;ssen alle Choreografien und Spruchbanner neuerdings weit vor Spielbeginn eingereicht und genehmigt werden. Weil das &quot;Schei&szlig;-Juve&quot; draufstehen k&ouml;nnte? Wohl kaum.</p>
<p>W&auml;hrend ich also genug Faschos hier kenne, die gro&szlig;fl&auml;chige Hakenkreuz-T&auml;towierungen &ouml;ffentlich zur Schau tragen, in Touristenshops Weinflaschen mit Duce-Portrait verkauft werden und Nazi-Gewalt gegen Minderheiten auch in Italien durchaus nicht un&uuml;blich ist, hat der Staat deutlich gr&ouml;&szlig;eres Unbehagen gegen&uuml;ber nicht wirklich kontrollierbaren gro&szlig;en organisierten Gruppen von Menschen. Man war besonders erschreckt von der Vehemenz, mit der die Ultr&agrave;s mit ihren Angriffen auf r&ouml;mische Polizeikasernen es in die mediale &Ouml;ffentlichkeit schafften &#8211; mit  einem direkten Angriff auf die Staatsmacht! Nat&uuml;rlich hat das alles nichts mit Terrorismus zu tun, das musste man ja jetzt zugeben, aber es ist der Obrigkeit nicht gelungen, Ursache und Wirkung umzudrehen und den Fall zu vertuschen, abzuwiegeln, totzuschweigen. W&auml;hrend mein Vertrauen in die italienische Politik ungef&auml;hr genauso gro&szlig; ist wie das in die deutsche, scheint in der Justiz und in Teilen der Presse noch eine gewisse Rest-Unabh&auml;ngigkeit zu bestehen. Man kann ja durchaus kritisch sehen, was in italienische Stadien passiert, Zehntausende unter Generalverdacht auf eine Stufe mit Al Quaida zu stellen ist jedenfalls genau der Quatsch, als der er jetzt bewertet wurde.</p>
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		<title>Von: Butch Jonny</title>
		<link>http://www.altravita.com/ultras-sind-keine-terroristen.php#comment-51</link>
		<dc:creator>Butch Jonny</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2007 16:31:38 +0000</pubDate>
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		<description>ging ja wirklich erstaunlich schnell. die einschr&#228;nkung des &lt;em&gt;terrorismusvorwurfes&lt;/em&gt; erscheint mir auch sehr wichtig. damit l&#228;sst sich schnell jeder ultimativ verurteilen. eine &#228;hnliche einschr&#228;ngung hat das &lt;a href=&quot;http://einstellung.so36.net/de/willkommen&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;bundesdeutsche verfassungsgericht&lt;/a&gt; gegen&#252;ber den im august inhaftierten mutmasslichen mg-mitgliedern verh&#228;ngt. diese musten entlassen werden und werden nun (lediglich) wegen brandstiftung angeklagt... scheint doch noch ein wenig vernunft in den k&#246;pfen der justiz zu schlummern, doch zu weit holt man sie dann doch nicht heraus! (was iss eigentlich der ultra-streik?)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ging ja wirklich erstaunlich schnell. die einschr&#228;nkung des <em>terrorismusvorwurfes</em> erscheint mir auch sehr wichtig. damit l&#228;sst sich schnell jeder ultimativ verurteilen. eine &#228;hnliche einschr&#228;ngung hat das <a href="http://einstellung.so36.net/de/willkommen" rel="nofollow">bundesdeutsche verfassungsgericht</a> gegen&#252;ber den im august inhaftierten mutmasslichen mg-mitgliedern verh&#228;ngt. diese musten entlassen werden und werden nun (lediglich) wegen brandstiftung angeklagt&#8230; scheint doch noch ein wenig vernunft in den k&#246;pfen der justiz zu schlummern, doch zu weit holt man sie dann doch nicht heraus! (was iss eigentlich der ultra-streik?)</p>
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