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giro giro tondo

Mal was neues aus der Rubrik „Die Geschichte hinter berühmten Zitaten“. In der kolumbianischen Meisterschaft steigt das Spiel zwischen Atletico Junior und America. Plötzlich erleidet der gegnerische Stürmer offenkundig einen Schlafanfall und bricht im Niemandsland der Abseitsposition, einsam und entfernt von Freund und Feind zusammen und sinkt majestätisch dahin. Das kann nie im Leben eine Schwalbe gewesen sein, kein Spieler der Welt hätte geglaubt, mit sowas durchzukommen. Nun, aber die kolumbianische Meisterschaft wäre nicht die kolumbianische Meisterschaft, wenn es nicht trotzdem Elfmeter gäbe. Aber sehet selbst:

Byron Moreno rules!

Aus der Reihe: Die Geschichte hinter berühmten Zitaten.

Zitat: Giro giro tondo/casca il mondo/casca la terra /tutti giù per terra.
(Herum und herumdrehen/die Welt fällt runter/die Erde fällt runter/alle auf die Erde)

Wer sagte es: Uraltes Kinderlied, dessen Ursprünge im Dunkeln liegen

Wann: Was weiss ich, ganz schön alt

Geschichte: Einer der einfachsten und am weitesten verbreiteten italienischen nursery rhymes. Die Kinder bilden einen Kreis und fassen sich an den Händen, dabei wird der obenstehende Text möglichst laut gekräht und das Highlight kommt natürlich am Ende, wenn sich alle mit der Schlußzeile auf den Boden werfen. Wohl kein italienisches Kind wächst auf, ohne diese Übung ein paar tausendmal mit ungebrochener Begeisterung durchgeübt zu haben, was natürlich Auswirkungen auf das Verhalten italienischer Stürmer im Strafraum hat (vgl. Pippo Inzaghi). Das „Lied“ ist in italienischen Kindergärten heute allgegenwärtig, auch wenn die Ursprünge mit Sicherheit ein paar Jahrhunderte zurückreichen. Diese Spiele sind Teil der italienischen mündlich überlieferten Kultur und in allen Landstrichen bekant, vom österreichisch geprägten Friaul bis ins südliche Sizilien – mit regionaltypischen leichten Abweichungen.

11 Antworten auf „giro giro tondo“

Anche quando si tratta del girogirotondo non ti mancano i pensieri calcistici 🙂
belli i bimbi, sono tuoi nipotini?
Un salutone a tutto il mondo.
Rosa

Wow…Wieder einmal eine geile Seite im Netz gefunden!Sehr interessant ist diesen Beitrag für mich!Tolle Videos!Ich danke sehr an den Autor und wünsche viel Spaß! 😉

Der Jubel am Ende ist das schlimmste. Wenn es meine Mannschaft gewesen wäre, hätte ich mich geschämt. Aber gewaltig. Die Fans der Gegnermannschaft werden wohl ein großes Verlangen gehabt haben den Schiri zu lynchen. Ob der jemals noch ein weiteres Spiel pfeifen darf? Es sollte ihm verboten werden.

Nunja, immerhin hat Herr oder Frau „Flug“ sich die Mühe gemacht, den Artikel zu überfliegen vor dem SEO-Gedöns. Aber son bissel parasitär isses doch. 😉

der jubel für soviel frechheit ist echt unerträglich. ansosnten waren da wohl einige blinde aufm platz. und einige tausend bekloppte auf den rängen. wobei bei letzteren sogar ein wenig ironie im jubel mitschwingen könnte.

Seit wann hat Österreich nach 1945 wieder Provinzen? Ein Teil geht an ein vereintes Tirol, der Propaganda-Part geht an die Bajuwaren und der Rest bildet mit der Schweiz eine innereuropäische Cayman-Insel…

Grüße aus dem schönen, weil habsburgfrei (naja bis auf Fr. Menasse),Preussen!

Je nun, das ist doch auch bloß ne österreichische Provinz. 😀

Wie die ausflippen bei dem Tor find ich auch äußerst bizarr – da hat wohl noch nen andeeres Land Korruption zur Staatsräson erhoben.

Mahlzeit Cheffe,

watt schreibste denn da wieder: österreichisch geprägten Friaul? Mal einfach den slowenischen Einfluss eleminiert. Der slowenische Spracheinfluss und deren sprechende Minderheit steht unter dem Schutz der ita. Verfassung.

Der Spieler müsste lebenslängliches Berufsverbot erhalten. Und die bekommen noch nen Elfer ??? Die Fans freuen sich wie bekloppt über das „Tor“. Unfassbar!!!

La peppina fa il caffe…