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Addio

Du kamst mir groß vor, riesengroß, als ich klein war
warst mein guter Riese der mit mir Versteck spielte
und das Herz schlug mir bis zum Hals während ich wartete
glücklich, mich zu verstecken, aber auch, dass du mich dann findest.

Du kamst mir stark vor und manchmal hatte ich auch ein bisschen Angst
aber du warst mein braves Pferd und der Teppich war die Prärie
und ich stieg ab und ging in deinen schweren Schuhen
zwischen Bergen aus Sesseln mit meinen Riesenschritten.

Es war süß, unglaublich süß,
ich erinnere mich daran und ich sage es dir
du warst mein großer Held
du warst mein erster wahrer Freund

Trotzdem bist du geschrumpft damals in den ersten Schuljahren
kamst spät nach Hause und die Mamma war immer allein
ich bin plötzlich aufgewacht und ich habe euch noch schreien gehört
du warst immer nervöser und hast mir einfach nicht mehr zugehört
Andere Male hast du mich gehauen und deine harten Worte
haben mir nichts als eine Welt voller Ängste eröffnet.

Du warst nicht anwesend und unnahbar
ich habe dich gehasst und ich sag dir auch das
in meinen Träumen warst du der schwarze Mann
für eine Weile warst du mein Feind.

Und ich trug dein Blut in mir wie einen Trauerflor
aber aus lauter Frechheit hat mein Herz dich trotzdem geliebt
und jetzt, Papi, schreibe ich dir wie damals als Kind,
wie als wir Versteck spielten.

Und jetzt ist es kalt, halt, unglaublich kalt
ich weine während ich dir das sage
worauf wartest du noch
Papi, wenn du mein Freund bist?

Es war süss, es war unglaublich süß,
ich hab’s jetzt verstanden und ich schreibe es dir
wie oft muss ich noch verrecken,
um mich noch einmal lebendig zu fühlen?

Mi sembravi alto altissimo quando ero piccolino
eri il mio gigante buono che giocava a nascondino
mi batteva forte il cuore mentre stavo ad aspettare
felice di nascondermi ma anche di farmi trovare.

Ti sentivo forte e a volte mi facevi un po‘ paura
ma eri il mio cavallo docile e il tappeto la pianura
e scendevo e camminavo nelle tue scarpe pesanti
fra colline di poltrone coi miei passi da gigante.

Era dolce era dolcissimo
lo ricordo e te lo dico
eri il mio più grande eroe
eri il primo vero amico

Sei però rimpicciolito i primi anni della scuola
tornavi tardi a casa e la mamma sempre sola
mi svegliavo d’improvviso e vi sentivo ancora urlare
eri sempre più nervoso e non mi stavi ad ascoltare
Altre volte mi picchiavi e le tue parole dure
spalancavano soltanto una vita di paure.

Eri assente irraggiungibile
io ti odiavo e te lo dico
eri in sogno l’uomo nero
eri a un tratto il mio nemico.

E ho portato come un lutto il tuo sangue nelle vene
ma il mio cuore per dispetto ti voleva ancora bene
e ora babbo te lo scrivo come quando ero bambino
come quando per trovarci giocavamo a nascondino.

E ora è freddo anzi freddissimo
piango mentre te lo dico
cosa aspetti ad arrivare
babbo se mi sei amico

Era dolce era dolcissimo
l’ho capito e te lo scrivo
quante volte io dovrò morire
per sentirmi ancora vivo?