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	<title>Italien blog &#187; Rauchen aufhören</title>
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	<description>Betrachtungen eines Deutschen in Italien</description>
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		<title>Rauchen aufh&#246;ren V</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 11:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>altravita</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://www.altravita.com">Italien blog - Betrachtungen eines Deutschen in Italien</a></p><p>Vor mehr als einem Jahr habe ich aufgeh&#246;rt, zu rauchen und in den letzten 4 Artikeln zum Thema habe ich das ja stationsweise begleitet. Ich habe keinen Schmacht mehr, ich denke nicht an Zigaretten, es st&#246;rt mich nicht, wenn andere rauchen. Vermutlich ist bei mir ja genetisch irgendwas wirr verdrahtet und ich neige einfach nicht [...]</p></p><p><a href="http://www.altravita.com">Italien blog - Betrachtungen eines Deutschen in Italien</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.altravita.com">Italien blog - Betrachtungen eines Deutschen in Italien</a></p><p>Vor mehr als einem Jahr habe ich aufgeh&#246;rt, zu rauchen und in <a href="http://www.altravita.com/rauchen-aufhoren-iv.php">den letzten 4 Artikeln</a> zum Thema habe ich das ja stationsweise begleitet. Ich habe keinen Schmacht mehr, ich denke nicht an Zigaretten, es st&#246;rt mich nicht, wenn andere rauchen. Vermutlich ist bei mir ja genetisch irgendwas wirr verdrahtet und ich neige einfach nicht zu Sucht und Abh&#228;ngigkeit, jedenfalls empfand ich das mit dem Rauchen aufh&#246;ren als irgendwie nicht so furchtbar. Im Gegenteil, ich habe das eingebettet in ein ganz spannendes Gesamtkunstwerk, das auch gleichzeitig besseres Essen, frischer und anders kochen und regelm&#228;&#223;igen Sport beinhaltete. Insofern war das Nichtrauchen nur ein kleines R&#228;dchen und konnte nicht so existenziell bedeutsam aufgeblasen werden, wie Raucher das so gern tun, wenn sie aufh&#246;ren wollen. Da wird dann der Kampf gegen die Zigarette als &#252;bermenschlicher Kampf gegen einen in allen Belangen &#252;berlegenen Gegner beschrieben, den man eigentlich unm&#246;glich gewinnen kann. Kann sein, dass ich alles falsch mache, aber weder empfand ich meine Raucherei (dann doch 1,5-2 Schachteln starke Chesterfield t&#228;glich) als existenziell noch danach das Nichtrauchen. Beides war ein Teil, ein Ausschnitt meines Lebens und sowohl Rauchen wie auch Nichtrauchen beeinflussen eben nur einen kleinen Prozentsatz dessen, was f&#252;r mich bedeutsam ist. Stadionverbot f&#228;nd ich z.B. viel schlimmer.</p>
<p>Und deshalb riskiere ich hier einfach mal eine kesse Lippe &#252;ber das offenbar wichtigste Thema bei allen Ex-Rauchern: <strong>&#8220;<a href="http://www.nicht-rauchen-blog.de/nichtraucher-erfahrungen/tag-52-nichtrauchen-und-ausnahmen/" target="_blank">Kann ich ab und zu mal eine Zigarette rauchen?</a>&#8220;</strong> Meine Antwort: Also <em>ich</em> kann problemlos. </p>
<p>Ich war beim Oktoberfest mit lauter Leutchen zusammen, die rauchten. Ich war &#252;ber Weihnachten in Deutschland und fast immer mit Freunden, die rauchen. Ich bin ab und zu bei Fu&#223;ballspielen und irgendwie rauchen da alle. Jetzt k&#246;nnte ich als Ex-Raucher nat&#252;rlich stark sein und die Abstinenz durchziehen. Sollte man vielleicht sogar auch. Aber <em>ich</em> hab keine Lust, mich einen ganzen Tag oder mehrere best&#228;ndig mit der Frage zu qu&#228;len &#8220;Was w&#228;re wenn?&#8221; Denn seien wir mal ehrlich, es ist undenkbar, nicht wenigestens daran zu denken, selbst wenn man halbwegs problemlos verzichten k&#246;nnte. Ich will mich aber bei einem tollen Anla&#223; im Kreise meiner Freunde, bei Wein, Weib, Gesang und gutem Essen entspannen, gehen lassen, eine tolle Zeit haben &#8211; ich will nicht den ganzen Tag die Frage im Kopf herumkreisen lassen, was wohl passieren w&#252;rde, wenn ich jetzt eine Zigarette rauche. </p>
<p>Einfache L&#246;sung: Ich kaufe mir eine Packung Chesterfiled rot und hau mir eine nach der anderen zwischen die Z&#228;hne und rauche, als ob ich niemals damit aufgeh&#246;rt h&#228;tte. Nicht eine Zigarette, nein, ohne dar&#252;ber nachzudenken oder versch&#228;mt zu schnorren einfach jedesmal eine, wenn mir der Gedanke kommt. Die ganze Feier hindurch, die ganze Ausw&#228;rtsfahrt oder was auch immer der Anla&#223; ist. Ich verschwende keinen Gedanken an Folgen, Abh&#228;ngigkeit, &#8220;Spiel mit dem Feuer&#8221; oder sonstwas &#8211; ich hab einfach Spa&#223;. Ich trinke bei solchen Anl&#228;ssen auch gern Bier und/oder Wein, ohne dass mich dies zwangsl&#228;ufig dazu dr&#228;ngt, fortan tags&#252;ber ab morgends Alkohol zu trinken. Ich trinke bei Festen und besonderen Feiertagen oder anderen besonderen Anl&#228;ssen und da rauche ich dann eben auch mal. Bislang gab es damit niemals auch nur das geringste Problem &#8211; ist die Party vorbei, wird auch nicht mehr geraucht. Es ist mir aber auch sowas von egal, was mir von &#8220;Spiel mit dem Feuer&#8221; oder &#8220;Du darfst um Himmelswillen nie wieder einen einzigen Zug machen&#8221; erz&#228;hlt wird. Ich gehe den Weg, der <em>f&#252;r mich</em> am angenehmsten und am gangbarsten ist und &#8220;ab und zu mal eine Zigarette&#8221; stellt f&#252;r mich kein Problem dar.</p>
<p>Vielleicht ist das kein Ratschlag f&#252;r jeden Ex-Raucher, sehr wahrscheinlich sogar. Aber Rauchen ist kein Teufelszeug, keine un&#252;berwindbar drohende Gefahr vom Kaliber der Klimaerw&#228;rmung &#8211; Rauchen ist der Akt des zur-Packung-greifens und sich-eine-Kippe-anz&#252;ndens. Und darauf habe ich immer einen Einfluss, muss ich ja nicht tun. Jedenfalls hat mir beim Aufh&#246;ren sehr geholfen, dass ich die ganze Suchtgeschichte einfach nicht so wichtig genommen habe. Und im Moment hilft mir beim Nichtraucher bleiben, dass ich die ganze Nichtraucherei nicht so wichtig nehme. Gerade jetzt habe ich z.B. eine halbe Stunde nur an Zigaretten gedacht und dr&#252;ber geschrieben &#8211; ohne dass ich mir jetzt eine anstecken muss oder das auch nur will. Warum? Na weil ich arbeiten muss und ich nicht <a href="http://www.altravita.com/ac-milan-ssc-neapel-52.php">mit Freunden durch Mailand ziehe</a>.</p>
<p><a href="http://www.altravita.com">Italien blog - Betrachtungen eines Deutschen in Italien</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Rauchen aufh&#246;ren IV</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Nov 2007 16:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>altravita</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://www.altravita.com">Italien blog - Betrachtungen eines Deutschen in Italien</a></p><p>Mir ist gerade aufgefallen, dass es morgen genau 1 Jahr her ist, dass ich Nichtraucher wurde. Ich feier mich mal kurz selbst, dann geht es wieder weiter mit Italien. Mit dem Rauchen aufzuh&#246;ren, ist erst einmal weniger schwer, als es h&#228;ufig dargestellt wird. Es ist anfangs unangenehm, aber nicht so folterkammer-&#228;hnlich, wie es &#8211; meist [...]</p></p><p><a href="http://www.altravita.com">Italien blog - Betrachtungen eines Deutschen in Italien</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.altravita.com">Italien blog - Betrachtungen eines Deutschen in Italien</a></p><p>Mir ist gerade aufgefallen, dass es morgen genau 1 Jahr her ist, dass ich Nichtraucher wurde. Ich feier mich mal kurz selbst, dann geht es wieder weiter mit Italien. </p>
<p>Mit dem Rauchen aufzuh&#246;ren, ist erst einmal weniger schwer, als es h&#228;ufig dargestellt wird. Es ist anfangs unangenehm, aber nicht so folterkammer-&#228;hnlich, wie es &#8211; meist gescheiterte &#8211; Raucher einen wahrhaben lassen wollen. Es gibt Tricks und Kniffe, einem &#252;ber die ersten Tage zu helfen, aber das Unverzichtbare muss man selbst mitbringen: die &#220;berzeugung und den Wunsch, nicht mehr rauchen zu wollen. Klingt einfach, ist es aber leider nicht. Man kann n&#228;mlich diese &#220;berzeugung nicht herstellen und auch noch so gro&#223;e Willenskraft kann sie nicht ersetzen. Ich bin mir sicher, dass j&#228;hrlich tausende Raucher mit dem st&#228;rksten Willen an die Aufgabe gehen, damit aufzuh&#246;ren und trotzdem scheitern. Es ist eigentlich ganz einfach: Man muss es wollen! Man muss innerlich ohne gr&#246;&#223;ere Anstrengungen und intellektuelle Kopfst&#228;nde, ohne das Herbeiziehen von Gr&#252;nden und &#220;berzeugungen, ganz einfach sp&#252;ren, dass man jetzt aufh&#246;ren will, dass es genug ist. Weder Informationsbilder zu Teerlungen noch Krebsgefahr noch finanzielle Erw&#228;gungen k&#246;nnen diese Grund&#252;berzeugung ersetzen &#8211; der K&#246;rper l&#228;sst sich von rationalen Erw&#228;gungen einfach nicht erweichen&#8230;sonst k&#246;nnte ich mir ja aussuchen, in wen ich mich verliebe.</p>
<p>Diese Grund&#252;berzeugung, aufh&#246;ren zu wollen ist aber der Schl&#252;ssel zum erfolgreichen aufh&#246;ren. Und damit meine ich den Rest des Lebens. Ein paar Wochen oder Monate h&#228;lt jeder durch, das ist nicht so schlimm und nichts, was sich nicht mit ein Kaugummis oder Gummib&#228;rchen erleichtern lassen w&#252;rde. Die Schwierigkeit besteht darin, den Verzicht auf die Zigarette nicht als lebenslangen Verlust zu sehen, denn das h&#228;lt auch der st&#228;rkste Charakter nicht aus. Niemand kann es ein Leben lang durchhalten, sich eine Sache vorzuenthalten, die ihm im Hinterkopf Spa&#223; macht und Befriedigung bedeutet, die beruhigt und mit angenehmen Erfahrungen verkn&#252;pft ist. Egal, wie oft man von den Gefahren f&#252;r den Kardiovaskularapparat erz&#228;hlt bekommt oder Lungenkrebs oder drohender Gewichtszunahme. In dem Falle w&#252;rde ich mich eher gleich daf&#252;r entscheiden, ein gl&#252;cklicher und &#252;berzeugter Raucher zu sein anstatt von der Zigarette nicht loszukommen und sie aber auch nicht mehr genie&#223;en zu k&#246;nnen.</p>
<p>Man sollte sich also entscheiden, Raucher zu sein oder eben nicht. Entweder ich nehme die negativen Aspekte des Rauchens hin und genie&#223;e meine Sucht oder ich bewerte die negativen Aspekte h&#246;her und will eben Nichtraucher sein. Was ich nicht sein kann, ist ein Raucher der nicht raucht. Das klingt einleuchtend, sollte man sich aber durchaus mal durch den Kopf gehen lassen: Ich will nicht mehr Raucher sein! Ich betrachte das nicht als Verzicht und Selbstgei&#223;elung, sondern ich bin froh, dass ich nicht mehr jedesmal, wenn ich weggehe, einen &#220;berblick &#252;ber meine Vorr&#228;te verschaffen muss. Ich kann ein mehrst&#252;ndiges Abendessen so richtig genie&#223;en, ohne dass ich mir alle halbe Stunde einen Weg nach drau&#223;en bahnen muss oder nerv&#246;s und unkonzentriert auf Gegenst&#228;nden kaue. Meine Sachen stinken nicht mehr, jedenfalls nicht mehr nach Rauch. Ich habe in den letzten 12 Monaten 20 kg abgenommen und bin in der Form meines Lebens (da schreib ich ein andernmal dr&#252;ber). Ich bekomme keine Panikattacken vor Zugfahrten oder Flugreisen. </p>
<p>Mit anderen Worten: Rauchen ist &#252;berhaupt gar kein Teufelszeug und es kann richtig sch&#246;n sein. Allerdings nicht f&#252;r den abh&#228;ngigen Raucher, der viel mehr damit besch&#228;ftigt ist, zwanghaft sein Nikotinniveau einzupegeln, als dass er wirklich noch genie&#223;en kann. Damit aufzuh&#246;ren ist nicht wirklich schwer, echte Entzugserscheinungen sind nach 14 Tagen komplett erledigt, psychologische Abh&#228;ngigkeiten kann man mit Ersatzhandlungen (Tee, Kaugummis, Gummib&#228;rchen, Sport) prima unterdr&#252;cken. Aber um die Sucht wirklich und wahrhaftig zu besiegen, muss man sie besiegen wollen. Man muss mit dem Rauchen aufh&#246;ren wollen und sich auf die Zeit als Nichtraucher freuen anstatt vor dem Zigarettenmangel Angst zu haben. Ist eigentlich alles.</p>
<p><a href="http://www.altravita.com">Italien blog - Betrachtungen eines Deutschen in Italien</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Rauchen aufh&#246;ren III</title>
		<link>http://www.altravita.com/rauchen-aufhoren-iii.php</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 08:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>altravita</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://www.altravita.com">Italien blog - Betrachtungen eines Deutschen in Italien</a></p><p>Es ist nun fast genau ein Jahr her, dass ich mit dem Rauchen aufgeh&#246;rt habe und vielleicht Zeit, Bilanz zu ziehen und Erfahrungen weiterzugeben. Vor allem f&#252;r mich selber &#8211; wenn es auch anderen hilft, um so besser. Zun&#228;chst einmal: Mit dem Rauchen aufzuh&#246;ren ist m&#246;glich und weit weniger schwer, als man denkt. Und genau [...]</p></p><p><a href="http://www.altravita.com">Italien blog - Betrachtungen eines Deutschen in Italien</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.altravita.com">Italien blog - Betrachtungen eines Deutschen in Italien</a></p><p>Es ist nun fast genau <a href="http://www.altravita.com/rauchen-aufhoren.php">ein Jahr her</a>, dass ich mit dem Rauchen aufgeh&#246;rt habe und vielleicht Zeit, Bilanz zu ziehen und Erfahrungen weiterzugeben. Vor allem f&#252;r mich selber &#8211; wenn es auch anderen hilft, um so besser.</p>
<p>Zun&#228;chst einmal: Mit dem Rauchen aufzuh&#246;ren ist m&#246;glich und weit weniger schwer, als man denkt. Und genau hier liegt die Falle: Ich bin s&#252;chtig und werde es den Rest meines Lebens bleiben. Auch wenn die k&#246;rperlichen Entzugserscheinungen nach 2 Wochen praktisch verschwunden sind, wirken perfide psychologische Mechanismen noch Jahrzehnte nach. Ich habe ja schon in fr&#252;heren Berichten von meiner Erfahrung geschrieben, dass das Dumme am Rauchen die Verkehrung von der Zigarette als Genu&#223;mittel hin zum Mittel zur Unterdr&#252;ckung von Entzugserscheinungen ist. Mit anderen Worten, w&#228;hrend die Zigarette eine prima Droge ist &#8211; mir schmeckt sie immer noch gut, ich mag die Geste und den Geruch, ich mag das leichte, fl&#252;chtige High der ersten Zigarette am Morgen, den Nachgeschmack im Mund und die sofortige Entspannung durch die Droge &#8211; f&#252;hrt die Sucht dazu, dass man 20 Zigaretten raucht und nur 2 davon geniesst.</p>
<p>Ich bringe mal ein Beispiel. Ich war ja <a href="http://www.altravita.com/?p=139" target="_blank">dieses Jahr beim Oktoberfest</a>, alle haben geraucht, alle haben getrunken, alle hatten Spa&#223;. Selbstverst&#228;ndlich habe ich auch geraucht, ich war ja weit weg vom Alltag und wollte mich einfach ein paar Tage gehen lassen. Ich denke, jeder Ex-Raucher kennt das. Erst habe ich &#252;berlegt und abgewogen, dann habe ich geschnorrt (Danke, Lanne) und dann habe ich mir eine Packung gekauft. Toll war das, die Zigaretten schmeckten wieder, verst&#228;rkten so sch&#246;n die Wirkung des Alkohols und generell hatte man wieder etwas zu tun mit den H&#228;nden.</p>
<p>Ab und zu eine Zigarette ist kein automatischer Trigger f&#252;r den R&#252;ckfall in alte Suchtgewohnheiten; die Behauptung, dass man nur eine Zigarette rauchen m&#252;sse, um sofort und widerstandslos wieder in das alte Suchtmuster zu verfallen, ist Quatsch. Humbug. Bl&#246;dsinn. Eine Zigarette ist eine Zigarette und man hat bei jeder einzelnen die Willensfreiheit, sie sich anzuz&#252;nden oder auch nicht. Wenn ich unterstelle, die Zigarette w&#228;re grunds&#228;tzlich st&#228;rker als ich, brauche ich gar nicht erst aufzuh&#246;ren. Ich k&#246;nnte also eigentlich ab und zu eine Zigarette rauchen. Eigentlich. Denn die Sucht schleicht sich viel subtiler und gef&#228;hrlicher ein: In dem Moment, in dem ich mir <em>eine</em> Zigarette g&#246;nne, ist die Grenze &#252;berschritten und es wird sehr schwer, seinem K&#246;rper zu erkl&#228;ren, warum er sich denn nicht noch <em>eine weitere</em> g&#246;nnen d&#252;rfte. Eine nur noch. Warum muss ich mir die denn versagen? Die eine wird doch nun nicht gleich Lungenkrebs verursachen.</p>
<p>Macht sie ja auch nicht.</p>
<p>Genau hier erinnerte ich mich n&#228;mlich an die Gr&#252;nde, wegen derer ich seinerzeit mit dem Rauchen aufh&#246;rte: die erste am Morgen schmeckt toll und hat den gew&#252;nschtenEffekt, jede weitere rauche ich nur aus Gewohnheit und weil es in der Tat egal ist, ob ich 3 oder 4 am Tag rauche. Oder 5. Oder 6. Ihr seht, worauf ich hinauswill: In wenigen Tagen stellt sich der Effekt ein, der das Rauchen so hinterlistig macht&#8230;&#8221;Eine kleine Zigarette schadet doch nichts, w&#252;rde mir aber soooooo gut tun jetzt im Moment&#8221;&#8230;&#8221;Soll ich jetzt wirklich jeden Tag auf diesen kleinen Genu&#223; verzichten? F&#252;r den Rest meines Lebens?&#8221; Und genau an dem Punkt ist es dem Nikotin gelungen, mich umzuprogrammieren: Aus dem gesundheitlich und mental problemlosen Genie&#223;en der einen oder anderen Zigarette zu besonderen Anl&#228;ssen (gegen das rein gar nichts einzuwenden ist) wird in wenigen Tagen der Kampf gegen Entzugserscheinungen.</p>
<p>Aus dem positiven Gedanken &#8220;die g&#246;nne ich mir jetzt, weil ich den Effekt und den Geschmack mag&#8221; wird das negative &#8220;und darauf muss ich den Rest meines Lebens verzichten?&#8221; Es geht also pl&#246;tzlich nicht mehr um den Effekt einer Zigarette (positiv oder negativ), sondern K&#246;rper und Psyche des S&#252;chtigen kaprizieren sich nur noch auf die Phasen ohne Zigarette, den Mangel. Und diese Phasen sind ja selbst beim starken Raucher viel l&#228;nger als Phasen mit Zigarette &#8211; rechnet es nach! Und hier spricht die Sucht, ganz allein die Sucht. Es ist dem S&#252;chtigen eben nicht m&#246;glich, die eine oder andere Zigarette zu rauchen ohne zu glauben, dass man sich durch das Nichtrauchen etwas verwehrt. Und genau das ist Quatsch! Nichtrauchen hat alle Argumente f&#252;r sich: Ich f&#252;hle mich besser, rieche annehmbar, habe mehr Geld in der Tasche, bin fitter, schlafe besser, habe kein Sodbrennen mehr und treibe seit fast einem Jahr regelm&#228;&#223;ig Sport. Ich habe keine Lust, das alles aufzugeben f&#252;r einen einmaligen 2-Minuten-Fix am Morgen. St&#228;ndig gestresst, ob die Zigaretten reichen. Zugfahrt? Schnell noch eine rauchen! 5 Minuten bis zum Bus? Zigarette raus. 50 Euro-Schein? Da bleiben (nach Abzug der Stange Chesterfield) noch 15 Euro f&#252;r mich. Und immer so weiter&#8230;</p>
<p>N&#246;, hab ich keine Lust drauf. Keine Zigaretten mehr und in Wirklichkeit verwehre ich mir gar nichts, im Gegenteil. Ich bin jetzt Nichtraucher, auch wenn ich mir auf dem H&#246;hepunkt der Feier, wenn es mir richtig gut geht und ich so richtig Bock drauf habe bestimmt irgendwann mal eine anstecke. So bin ich und ich kann gut damit leben. Aber Raucher? Nie wieder.</p>
<p><a href="http://www.altravita.com">Italien blog - Betrachtungen eines Deutschen in Italien</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Rauchen aufh&#246;ren II</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jun 2007 09:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>altravita</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://www.altravita.com">Italien blog - Betrachtungen eines Deutschen in Italien</a></p><p>So, der letzte Satz im Eingangsbereich war Ansporn &#8211; ich schreib sowas ja nicht nur einfach so. Ich habe also mein gespartes Geld zusammengerechnet und geschaut, wieviel Motorrad es so gibt. Ich war am Ende bei ca. einer Stange Chesterfield in der Woche angelangt, das sind 35 EUR die Woche, also ca. 150 EUR im [...]</p></p><p><a href="http://www.altravita.com">Italien blog - Betrachtungen eines Deutschen in Italien</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.altravita.com">Italien blog - Betrachtungen eines Deutschen in Italien</a></p><p>So, der letzte Satz im Eingangsbereich war Ansporn &#8211; ich schreib sowas ja nicht nur einfach so. Ich habe also mein gespartes Geld zusammengerechnet und geschaut, wieviel Motorrad es so gibt. Ich war am Ende bei ca. einer Stange Chesterfield in der Woche angelangt, das sind 35 EUR die Woche, also ca. 150 EUR im Monat. Vor 6 Monaten habe ich aufgeh&#246;rt, das sind dann 900 EUR&#8230;naja, ich habe wohl einfach nicht genug geraucht f&#252;r ein richtiges Motorrad. Aber der Fr&#252;hling war warm, die Stra&#223;en locken und au&#223;erdem fahre ich mittlerweile jeden Tag 30 km hin und zur&#252;ck ins Fitnessstudio &#8211; wieso also warten?</p>
<p>Nach durchsuchen der &#252;blichen Internetseiten f&#252;r Gebraucht-Motorr&#228;der war ziemlich schnell klar, dass es f&#252;r eine Ducati Monster nicht reichen w&#252;rde. Jedenfalls nicht mit Motor. &#220;berhaupt sind die Angebote unter 1000 EUR d&#252;nn ges&#228;t, vor allem wenn das Ding auch noch fahren sollte. Ein paar gro&#223;volumige Enduros und eine Reihe Kawasaki ER-5 kamen dem Preisniveau gen&#252;gend nahe, &#252;berzeugten mich dann aber doch nicht. Ich brauche ein unpr&#228;tenti&#246;ses Motorrad, um damit jeden Tag durch die Stadt zu gondeln &#8211; keinen Yoghurtbecher, bei dem mir 8 kg Plastikschrott um die Ohren fliegen, wenn er mal umf&#228;llt und kein tonnenschwerer Chromteilehalter.</p>
<p>Und da war sie dann auf einmal, eine Cagiva River 600, Standort Novara. Nicht zu weit weg, offenbar mit neuen Reifen versehen (Michelin, 300 EUR), Steuern noch ein Jahr bezahlt (200 EUR) und gerade eben durch das italienische T&#220;V-&#196;quivalent gebracht sowie regelm&#228;&#223;ig durchgesehen, nur ein Besitzer und mit 39.000 km noch brauchbar f&#252;r ein paar Jahre.</p>
<p>Nichts wie hin also. Ein h&#252;bsches Motorrad, nicht ultramodern aber durchaus mit gef&#228;lliger Optik, zwei Seitenkoffer mit inbegriffen (war das erste, was ich abmontiert habe, sollen aber im Urlaub wieder dran) und vom einzigen Besitzer akribisch gepflegt &#8211; jedes Staubwischen wurde im Servicveheft vermerkt.</p>
<p>Kurzum, seit 2 Wochen ist sie nun meine und ich bin absolut zufrieden mit dem teil. OK, es ist keine Ducati Monster aber f&#252;r 900 EUR darf man auch mal einen Kompromiss schlie&#223;en. Sie sieht gut aus, der Lack ist nach 12 Jahren (Baujahr 1995) auff&#228;llig hervorragend und der 600 Kubik luftgek&#252;hlte Einzylindermotor brabbelt herrlich im Stadtverkehr. 34 PS m&#246;gen l&#228;cherlich wirken, aber bei nur 160 Kilo Leergewicht entpuppt sich die River als durchaus agiler Kurvenfresser in den Bergregionen hier am Lago Maggiore. Das Handling ist durchaus gutm&#252;tig, aufgrund des geringen Gewichtes l&#228;sst sich das Bike angenehm durch den Stadtverkehr dr&#252;cken, der sonore Klang sorgt daf&#252;r, dass man nicht &#252;berh&#246;rt wird.</p>
<p>Sicher sind monovolumigeEinzylinder nichts f&#252;r den Freund &#252;berz&#252;chteter fl&#252;sterleiser und vibrationsfreier Reisen, wen es nicht st&#246;rt, ein Motorrad unter dem Hintern zu sp&#252;ren wird seine Freude an der ausnehmend aggressiv-unkultivierten River haben. Ein Vergn&#252;gen vom ersten Kilometer an, zumindest in der Stadt und auf Landstra&#223;en &#8211; auf Autobahnen w&#228;ren mehr PS sicher hilfreich.</p>
<p>Also ich finde, besser als Rauchen allemal:</p>
<p><img src="http://www.altravita.com/wp-content/uploads/2007/06/river.jpg" alt="river.jpg" /><br />
<img src="http://www.altravita.com/wp-content/uploads/2007/06/river2.jpg" alt="river2.jpg" /></p>
<p><a href="http://www.altravita.com">Italien blog - Betrachtungen eines Deutschen in Italien</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Rauchen aufh&#246;ren</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2007 08:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>altravita</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rauchen aufhören]]></category>
		<category><![CDATA[Entzugserscheinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Nikotin]]></category>
		<category><![CDATA[Zigaretten]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><p><a href="http://www.altravita.com">Italien blog - Betrachtungen eines Deutschen in Italien</a></p><p>Gestern vor 6 Monaten habe ich mit dem Rauchen aufgeh&#246;rt und ich dachte, ich schreib mal &#252;ber diesen Meilenstein, auch um mir selbst auf die Schultern zu klopfen. Zun&#228;chst einmal, Nichtrauchen ist besser als Rauchen. Punkt. Rauchen kostet eine Menge Geld, stinkt, greift die Gesundheit auf alle erdenklichen Weisen an und ist von allen bekannten [...]</p></p><p><a href="http://www.altravita.com">Italien blog - Betrachtungen eines Deutschen in Italien</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.altravita.com">Italien blog - Betrachtungen eines Deutschen in Italien</a></p><p>Gestern vor 6 Monaten habe ich mit dem Rauchen aufgeh&#246;rt und ich dachte, ich schreib mal &#252;ber diesen Meilenstein, auch um mir selbst auf die Schultern zu klopfen. Zun&#228;chst einmal, Nichtrauchen ist besser als Rauchen. Punkt. Rauchen kostet eine Menge Geld, stinkt, greift die Gesundheit auf alle erdenklichen Weisen an und ist von allen bekannten Drogen die sinnloseste. W&#228;hrend die &#252;blichen bewusstseinsver&#228;ndernden Drogen konsumiert werden k&#246;nnen, um einen bestimmten Gef&#252;hlszustand herzustellen bzw. zu &#228;ndern, dient Rauchen in der Regel der Bek&#228;mpfung von Entzugserscheinungen.</p>
<p>W&#228;hrend ein paar Gl&#228;ser Alkohol zu lustigen Abenden f&#252;hren und angeblich ein Joint zu tollem Sex f&#252;hrt eine Zigarette dazu, dass die Entzugserscheinungen nachlassen. Ich habe mir vor dem Aufh&#246;ren hundert Ideen gemacht, wie schlimm doch das Leben als Nichtraucher sein m&#252;sse, ohne die kleinen Gl&#252;cksbringer f&#252;r Zwischendurch. Alles Quatsch, 9 von 10 Zigaretten dienen dazu, das von der letzten Zigarette hinterlassene Entzugssyndrom zu mildern. Es ist ja nicht so, dass man sich mit Zigarette besser f&#252;hlt, als als Nichtraucher &#8211; man braucht Kippen, um sich so zu f&#252;hlen, wie ein Nichtraucher ohne!</p>
<p>Denkt mal dr&#252;ber nach: Wie viele Zigaretten aus einer Packung genie&#223;t ihr tats&#228;chlich bewusst und weil ihr gerade unheimlich Lust auf eine Zigarette habt? Und wie viele fummelt ihr nebenbei aus der Schachtel und raucht sie, ohne sie wirklich wahrzunehmen? Z.B. weil ihr gerade in den Bus steigt und dann nicht d&#252;rft? Im R&#252;ckblick kann ich ganz klar sagen, Rauchen ist einfach eine Sucht, mehr nicht, eine Zigarette schmeckt nicht, sie beruhigt nicht (jedenfalls nicht mehr, als ihr Fehlen Unruhe hervorruft) und man f&#252;hlt sich auch nicht besser.</p>
<p>Und so bin ich denn am 08.11.2006 aufgewacht, hatte noch 3 Zigaretten aus der vorherigen Stange und als ich die zum Fr&#252;hst&#252;ck aufgeraucht hatte, kam mir der Gedanke, doch jetzt im Moment erstmal keine zu kaufen, sondern erst am Nachmittag nach der Arbeit. Den Tag lang dachte ich kaum an anderes als an Zigaretten, st&#228;ndig klopfte ich mir auf die leere Hemdtasche und alle 20 Minuten klagten meine Finger &#252;ber Besch&#228;ftigungslosigkeit. Was machen Nichtraucher nur mit der gewonnenen Freizeit? Jedenfalls hielt ich bis zum Nachmittag durch und dachte &#8220;geht ja, schaun wir mal, ob ich das bis morgen fr&#252;h durchhalte&#8221;. Ich hielt durch. Ich ging nat&#252;rlich den Abend nicht weg und trank keinen Alkohol.</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen war ich dann doch ziemlich erstaunt und stolz. Zum Nichtrauchen reicht es, sich einfach keine Kippe anzuz&#252;nden. Ich beschloss zu versuchen, diesen Tag auch noch durchzuhalten. Und dann den n&#228;chsten. Ich hielt durch, aber die k&#246;rperlichen Entzugserscheinungen w&#228;hrend der ersten 4 Tage der Entgiftung sind furchtbar: Unruhe, Unkonzentriertheit, Fahrigkeit und jeder Gedanke dreht sich nur um Zigaretten. Dazu kommen die nicht k&#246;rperlichen Entzugserscheinungen: die Angewohnheiten und Gesten des Rauchers. Eine Kippe nach getaner Arbeit, zum Fr&#252;hst&#252;ckskaffee, zum Glas Rotwein, zum Espresso, eine Kippe wenn es mir schlecht geht, eine Kippe wenn es mir gut geht, eine Kippe, wenn mir langweilig ist &#8211; Rauchen geht immer.</p>
<p>Nach 4 Tagen gewonnener Wetten mit mir selbst (halt ich bis heute Abend durch?) war ich der MEinung, dass ich das gewonnene und den ganzen Stress nicht dadurch wieder einrei&#223;e, dass ich jetzt wieder anfange und beschloss jetzt, erst an Tag 5, mit dem Rauchen aufzuh&#246;ren.  Und jetzt wurde es einfacher: die k&#246;rperlichen Entzugserscheinungen liessen nach, die Raucher unter den Freunden bemerkten die Ver&#228;nderung, ich erz&#228;hlte m&#246;glichst vielen Menschen von meinem Entschluss und nach ca. 2 Wochen lassen die k&#246;rperlichen Symptome komplett nach. Die Angewohnheit und die psychologische Sucht nach der Zigarette bleibt nat&#252;rlich noch lange, aber diese Episoden dauern h&#246;chstens 30 Sekunden.</p>
<p>Ich habe bei der Gelegenheit f&#252;r 4 Monate absolut keinen Alkohol getrunken und das gesparte Geld regelm&#228;&#223;ig in neue Klamotten umgesetzt, um mir etwas gutes zu tun und mich an die Vorteile des Nichtrauchens zu erinnern. Statt Zigaretten habe ich am Anfang literweise gr&#252;nen Tee getrunken und so das Ritual der Zigarette durch das Ritual der Teezubereitung ersetzt. Ich habe mit Sport angefangen und wiege im Moment 10 Kilo weniger als zu meiner Zeit als Raucher &#8211; Zunahme ist also vermeidbar.</p>
<p>Ich verstehe Raucher, sie st&#246;ren mich nicht, ich genie&#223;e ihre Gesellschaft. Aber diesen Sommer finanziere ich mir lieber ein Motorrad!</p>
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